Management

 

Wolfgang H. Güttel (Hg.):
AUSTRIAN MANAGEMENT REVIEW. Volume 7

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 119 S.,
ISBN 978-3-95710-096-2 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-196-9 (e-book pdf), € 17.99

Volume 7 enthält folgende Beiträge:

Editorial von Karin Link und Barbara Müller

Wolfgang H. Güttel: Leistungskern

Jutta Camen, Michael Müller-Camen, Markus Stelzmann: Management und Quantenphysik

Stephan M. Klinger, Phillipp Strasser: No Risk – No Management?

Rupert Hasenzagl, Karin Link: Agil – das neue Paradigma in der Unternehmensführung?

Barbara Müller: Theorie für die Praxis

Stefan Konlechner: Schwarze Katze von rechts!

Christiane Müller, Alexander Schmidt: Change it or leave it

Siegfried Lachmair: Konfliktmanagement in Organisationen

Marcel Schütz, Heinke Röbken: We want to be modern

Martin Rost, Marcel Stölzel, Arjan Kozica, Birgit Renzl: Neue Arbeitsaufgaben und Anforderungen durch Industrie 4.0 in der Automobilbranche

 

Dirk Holtbrügge & Helmut Haussmann (Eds.):
The Internationalization of Firms. Case Studies from the Nürnberg Metropolitan Region

Nürnberger Edition zum Internationalen Management,
hrsg. von Dirk Holtbrügge und Helmut Haussmann, Band 7,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 2. Aufl., 267 S.,
ISBN 978-3-95710-098-6 (print), € 24.80
ISBN
978-3-95710-198-3 (e-book pdf), € 22.99

The Nürnberg Metropolitan Region is one of the most powerful economic regions in Europe. Several large and renowned multinational corporations, as well as many impressive family-owned firms and hidden champions, have their headquarters here.

This volume contains 17 case studies of companies based in this region and their international operations. The scope reaches from the early internationalization strategies of the Tucher in the Middle Ages to the con­sequences of the Brexit on current business activities. The case studies cover an extensive range of industries, from high-tech and industrial sectors to service providers, non-profit organizations and university spin-offs.

Keywords: Market Entry Strategies, International Human Resource Management, Corporate Social Responsibility, Case Studies

International management research has a long tradition in Nürnberg. At the Nürnberg School of Commerce, the predecessor of the School of Business and Economics at the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg, dealing with international business activities already played a strong role. Eventually, the school would become one of the first in the German-speaking countries where a Chair for International Management was founded. With 30% of all students coming from abroad, the school presents a strong degree of internationalization. Furthermore, research in the field of international management enjoys an outstanding reputation. With the Nürnberg Edition on International Management, we would like to build on this longstanding tradition and present the latest research findings to academics, students and practitioners.

 

Daniel Sebastian Kreter:
Ungeplante Unternehmensnachfolge im Mittelstand. Spezifische Problemlagen und betriebliche Bewältigungsstrategien

Flensburger Schriften zu Unternehmertum und Mittelstand,
hrsg. von Dr. Werner Jackstädt-Zentrum, Band 7,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München, 2017, 240 S.
ISBN 978-3-95710-082-5 (print), € 27.80
ISBN 978-3-95710-182-2 (e-book pdf), € 24.99

Wie bewältigen mittelständische Unternehmen die Herausforderungen ungeplanter Unternehmensnachfolgen? Diese volks- und betriebswirtschaftlich aktuelle Frage beantwortet das Buch neu, indem es die Zusammenarbeit von Unternehmensführung und Belegschaft bei der Bewältigung ungeplanter Unternehmensnachfolgen in den Blick nimmt. Mit Hilfe von macht- und integrationstheoretischen Konzepten wird die Fragestellung zunächst weiter konzeptualisiert und in Form eines qualitativen Fallstudienansatzes empirisch untersucht. Der explorative Charakter des Buches mündet in der Identifikation von systematischen Einflussdimensionen ungeplanter Unternehmensnachfolgen sowie der Entwicklung einer Nachfolgetypologie. Insgesamt richtet sich das Buch dadurch an Management­theoretiker und Praktiker gleichermaßen.

Schlüsselwörter: Familienunternehmen, Mittelstandsforschung, Unternehmensnachfolge, organisationaler Wandel, betriebliche Sozialordnung, Macht, Integration, qualitative Sozialforschung, narratives Interview

 

Matthias Schmidt, Matthias Tomenendal (Hrsg.):
Netzwerkperspektiven – Made in Berlin! Auf der Suche nach wirksamer Koordination

Rainer Hampp Verlag, München u. Mering 2017, 170 S.,
ISBN 978-3-95710-080-1 (print), € 24.80
ISBN 978-3-95710-180-8 (e-book pdf), € 22.99

Unsere Wirtschaft ist ebenso wie unsere Gesellschaft von hoher Dynamik und zunehmender Komplexität geprägt. Unternehmen müssen auf den permanenten Wandel, der damit einhergeht, stets neue Antworten finden, um erfolgreich ihren Zweck erfüllen und ihre Ziele erreichen zu können.

Netzwerke sind eine besondere Form der Organisation und Koordination. Gegenüber traditionell hierarchisch strukturierten Organisationen bieten Netzwerke eine wesentlich höhere Flexibilität. Dabei bilden sie gewissermaßen ein Querschnittsphänomen. Sie entstehen in ganz verschiedenen Kontexten, unter verschiedenen Bedingungen, mit verschiedenen Absichten und mit den unterschiedlichsten Akteuren. Netzwerke scheinen eine probate Antwort auf die komplexe Dynamik unserer Zeit zu sein, die uns vor gewaltige Herausforderungen stellt.

Der vorliegende Band dokumentiert die multiperspektivische Suche nach einer wirksamen Koordination von Aktivitäten, die die unterschiedlichsten Formen von Netzwerken bieten. Die diversen Beiträge beleuchten entlang unterschiedlicher Aspekte die Frage, welche zentrale Rolle die Zusammenarbeit innerhalb von Netzwerken spielt. Allen Netzwerken ist gemein, dass sie, so lose sie auch sein mögen, Handlungen oder Informationen mit dem Ziel koordinieren, sowohl für das Individuum als auch für das gesamte Netzwerk erkennbare Vorteile zu erreichen.

Schlüsselwörter: Netzwerke, Identität, Verantwortung, Management, Koordination, Netzwerkkompetenz, Unternehmen, Organisation, Gesellschaft, Berlin, neues Denken, zehn Thesen

 

Wenzel Matiaske, Andrew Pendleton, Erik Poutsma (eds.):
Financial Participation

management revue, Volume 27, Issue 4,
Rainer Hampp Verlag, 2016, 121 S., € 24.80 

Wenzel Matiaske, Andrew Pendleton, Erik Poutsma: Financial Participation – Introduction

Mathieu Floquet, Loris Guery, Chloé Guillot-Soulez, Patrice Laroche, Anne Stévenot: The relationship between profit-sharing schemes and wages: Evidence from French firms

Olaf Kranz, Thomas Steger: Resurrected, recovered, but still didn’t survive? A case study on the viability of employee-owned companies

Thomas Haipeter: Financialisation of wages and works councils’ policy: Profit sharing in the German metalworking and electrical engineering industries 

Renate Ortlieb, Wenzel Matiaske, Simon Fietze: Employee share ownership in Germany: A cluster analysis of firms' aims 

Lutz Bellmann, Iris Möller: Are firms with financial participation of employees better off in a crisis? Evidence from the IAB Establishment Panel Survey

 

Organisation

 

Matthias Schmidt:
Selbstorganisation – System – Ethik. Eine Operationalisierung der Methode der Selbstorganisation und Implikationen für eine Ethik

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 142 S.,
ISBN 978-3-95710-081-8 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-181-5 (e-book pdf), € 19.99

Die Begriffe Systemtheorie und Selbstorganisationstheorie werden in verschiedenen Kontexten sehr unterschiedlich gedacht und verwendet. Gemeinsam ist ihnen in der Regel ein holistischer Zugang zum betrachteten Sachverhalt. Dabei gilt bekanntermaßen: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Wie aber ist das Verhältnis der Teile zueinander und zum Ganzen zu denken? Und was resultiert daraus in ethischer Hinsicht?

Dieses Buch reflektiert grundlegende logische Zusammenhänge der Selbstorganisation und begründet dabei eine unbedingte ethische Verantwortung. Dadurch bereitet es den theoretischen Boden für weiterführende praktische und anwendungsbezogene Überlegungen, die nicht zuletzt für moderne wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen fruchtbar gemacht werden können.

Schlüsselwörter: Selbstorganisation, Systemtheorie, Ethik, Logik, Verantwortung, Werte, Determination, Freiheit, Anpassung, wechselseitige Bedingtheit, Selbstverwirklichung, Selbstentfaltung, ganzheitliches Denken, Reflexion, Wirklichkeit, Zielkorridor

 

Stefanie Hiestand:
BITs & BIER. Eine empirische Analyse im Brauwesen und in der IT-Branche zur Verknüpfung individueller Kompetenz- und betrieblicher Organisationsentwicklung

Schriftenreihe zur interdisziplinären Arbeitswissenschaft,
hrsg. von Axel Haunschild, Günther Vedder, Band 7,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 254 S.,
ISBN 978-3-95710-086-3 (print), € 27.80
ISBN 978-3-95710-186-0 (e-book pdf), € 24.99

Wie gestaltet sich Lernen im Unternehmen? Inwiefern tragen Unternehmensveränderungen dazu bei, dass sich Lernchancen für Beschäftigte ergeben? Wie kann das Unternehmen von den Lernprozessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren?

Die Verknüpfung von individueller Kompetenz- und betrieblicher Organisationsentwicklung ist sowohl in der Wissenschaft als auch in der betrieblichen Praxis bekannt und wird auf vielfältige Weise diskutiert. Es gilt als Binsenweisheit, dass sich beide Prozesse positiv oder negativ beeinflussen. Doch sowohl die Wirkfaktoren als auch die Gestaltungsoptionen dieser Wechselwirkungen sind noch nicht hinreichend untersucht. In diesem Buch beschreibt und analysiert die Autorin individuelle und organisationale Lern- und Entwicklungsprozesse in den gänzlich unterschiedlichen Branchen: Brauwesen und Informationstechnologie. Zudem werden vielfältige Einflussfaktoren auf die Wechselwirkung dieser individuellen und organisationalen Entwicklungsprozesse diskutiert.

Das Buch richtet sich sowohl an Leserinnen und Leser mit wissenschaftlichem Fokus als auch mit praktischem Gestaltungsinteresse. Neben der Entfaltung theoretischer Konzeptionen bieten die Ausführungen der Autorin auch Handlungsorientierung für Akteure im Umfeld der Personal- und Organisationsentwicklung.

Schlüsselwörter: Kompetenzentwicklung, Lernen im Prozess der Arbeit, Organisationsentwicklung, Strukturationstheorie, kollektive Kompetenz, individuelle und organisationale reflexive Handlungsfähigkeit

 

Hubert Biedermann, Stefan Vorbach, Wolfgang Posch (Hrsg.):
Transformationen. Neue Wege zu industrieller Nachhaltigkeit

Sustainability Management for Industries 7
 Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 142 S.,
ISBN 978-3-95710-088-7 (print), € 24.80
ISBN 978-3-95710-188-4 (e-book pdf), € 22.99

In Zeiten wirtschaftlicher, politischer und technologischer Umbrüche, stehen industrielle Unternehmen vor der großen Herausforderung, die Transformation bisheriger Produktionsparadigmen vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Gelingen kann dies durch die Fokussierung auf Stärken, kombiniert mit einer klimaverträglichen und ressourceneffizienten Entwicklung. Dazu bedarf es neuer, innovativer Lösungen auf Unternehmensebene, aber auch neuer Formen der Zusammenarbeit und Kooperation entlang der Wertschöpfungskette. Sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen der Transformation zu industrieller Nachhaltigkeit konzentrieren sich im Umgang mit der digitalen Welt, dem Zugang zu Netzwerken und der strategischen Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Beim nunmehr 7. Kongress der Reihe „Sustainability Management for Industries“ mit dem Thema „Transformationen: Neue Wege zu industrieller Nachhaltigkeit“ an der Montanuniversität Leoben geben Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter Einblicke in folgende Themengebiete:

·     Ressourceneffizienz und Industrie 4.0

·     nachhaltige Geschäftsmodelle

·     Sustainable Supply Chain Management

·     Ressourcen- und Energieeffizienz

·     Lean & Sustainability Management

·     nachhaltiges Projektmanagement

·     Energieeffizienzsteigerung & Energiewende

Schlüsselwörter: Nachhaltigkeit und Industrie 4.0, Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige Entwicklung, Lean Management, nachhaltiges Projektmanagement, Energieerzeugung, nachhaltige Wertschöpfungskette, Effizienz und Effektivität, Energiewende

 

Susanne Gretzinger, Simon Fietze, Wenzel Matiaske (eds.):
Innovation Networks

management revue, Volume 26, Issue 2,
Rainer Hampp Verlag, 2015, 103 S., € 24.80 

Editorial

Anna Kunttu, Lasse Torkkeli: Service innovation and internationalization in SMEs: Implications for growth and performance

Stine Jessen Haakonsson, Vandana Ujjual: Internationalisation of R&D: New insights into multinational enterprises’ R&D strategies in emerging markets

Stan De Spiegelaere, Guy Van Gyes, Hans De Witte, Geert Van Hootegem: Job design, work engagement and innovative work behavior: A multi-level study on Karasek’s learning hypothesis

Andre Veenendaal, Tanya Bondarouk: Perceptions of HRM and their effect on dimensions of innovative work behaviour: Evidence from a manufacturing firm

Andrea Hanebuth: Success factors of virtual research teams – Does distance still matter?

 

Führung, Motivation, Arbeitsorganisation

 

Meik Führing:
Führung und Management in den unendlichen Weiten. Lehren aus der Star Trek-Filmanalyse

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 253 S.,
ISBN 978-3-95710-095-5 (print), € 29.80
ISBN 978-3-95710-195-2
(e-book pdf), € 27.99

Mit seinen Einzelserien Raumschiff Enterprise, The Next Generation, Voyager, Deep Space Nine und Enterprise ist Star Trek hinsichtlich der Zuschauerzahlen und der Impulse für neue Technologien die wohl erfolgreichste Science Fiction-Serie aller Zeiten. Auch für den Bereich Führung und Management lohnt sich der vertiefende Blick auf Star Trek. Dieses Buch entwickelt anhand der Filmanalysen von Star Trek praxisnahe Lehren und Anregungen für erfolgreiches Führen in der Gegenwart. Es lässt den Leser teilhaben an den Managementerfahrungen der Sternenflottencaptains und -mitarbeiter. Die Lehren aus der Zukunft – aus den unendlichen Weiten – sollen dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen für zentrale Handlungsfelder und mögliche Gestaltungshebel von Führungskräften. Zukünftige Führungskräfte, die sich auf ihre Führungsrolle vorbereiten möchten, erhalten vorerlebbare und gut erinnerbare Situationen und Handlungsempfehlungen, die in einer (späteren) eigenen Führungsherausforderung hilfreich sein können.

Der Aufbau des Buches gliedert sich, nach einem Einleitungsteil über Star Trek und die Sternenflotte, in insgesamt fünf Missionen zu den zentralen Handlungsfeldern für Führungskräfte: 1) Selbstverständnis Führungskraft, 2) Personalführung, 3) Teambuilding, 4) Unternehmensführung und 5) Selbstmanagement.

Das Buch richtet sich an heutige und zukünftige Führungskräfte, Personalmanager und -entwickler, Dozenten und Studierende von BWL, Management und Wirtschaftspsychologie, an interne und externe Berater und nicht zuletzt an alle Star Trek-Fans.

Schlüsselwörter: Führung, Management, Teambuilding, Selbstmanagement, Star Trek

 

Aleksandra Endemann: Karrieremuster deutscher Führungskräfte. Analyse der Sequenzmuster, Ursachen und Auswirkungen anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels

Empirische Personal- und Organisationsforschung, hrsg. von
Dorothea Alewell, Rüdiger Kabst, Albert Martin, Wenzel Matiaske, Werner Nienhüser, Florian Schramm, Wolfgang Weber, Band 56,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 441 S.,
ISBN 978-3-95710-202-7 (print), € 37.80
ISBN 978-3-95710-302-0
(e-book pdf), € 34.99

Seit geraumer Zeit wird in der Öffentlichkeit sowie in der Wissenschaft über die Karriereverläufe von Führungskräften diskutiert. Mit den hohen Flexibilitätsanforderungen im Karriereverlauf werden z.B. Vorstands- und Managervergütungen in der Gesellschaft gerechtfertigt. Eingebettet in diese Diskussion betrachtet diese Arbeit anhand der Daten des Sozio-oekonomischen Panels berufliche Verläufe deutscher Führungskräfte (N = 171; 20 Beobachtungsjahre 1994-2013) und untersucht ihre Ursachen sowie objektive als auch subjektive Karriereoutcomes.

Mithilfe der Sequenzmusteranalyse konnten neben der (1) traditionellen Karriere und (2) boundaryless career folgende Muster abgeleitet werden: (3) die Abstiegskarriere, (4) die Karriere mit unfreiwilligen, jedoch erfolgreichen Wechseln, (5) die turbulente Karriere und (6) die Stagnation. Innerbetrieb­liche Karriereverläufe sind bei knapp der Hälfte der Untersuchten vorzufinden und spielen weiterhin eine bedeutende Rolle. Die externen Bewegungen sind recht heterogen verteilt: So gibt es Karrieren, die nur wenige externe Wechsel aufweisen, und einige, die sehr sprunghaft sind. Bezüglich der Ursachen dieser Karrieremuster ist von einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Einflussfaktoren zu berichten. Mit Blick auf die Gehaltsentwicklung zeigen sich in allen Mustern, bis auf die Abstiegskarriere, positive Trends. Werden die subjektiven Aspekte in die Betrachtung miteinbezogen, zeigen sich eher ein relativer Rückgang der Arbeitszufriedenheit bei innerbetrieblichen Karriereverläufen sowie ein Aufwärtstrend in der „boundaryless career“ und in Karrieren mit unfreiwilligen Wechseln.

Schlüsselwörter: Karrieremuster, Führungskräfte, Mobilität, Sequenzmusteranalyse, Längsschnittdaten

 

Lothar Schäffner:
Die Kunst, Einfluss zu nehmen – in und durch Organisationen

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 278 S.,
ISBN 978-3-95710-201-0 (print), € 32.80
ISBN 978-3-95710-301-7
(e-book pdf), € 29.99

Das Buch widmet sich der Kunst der Einflussnahme, also dem Bemühen, in einem sozialen Gefüge wirksam zu sein.

Nach einer Entfaltung des Phänomens der Einflussnahme, vor allem auch in der Abgrenzung zur Manipulation, entwickelt das Buch Konsequenzen aus der Grundthese, dass Einflussnahme vor allem dort möglich ist, wo sich Veränderungen vollziehen. Je nach Anstoß für die Veränderung, ob diese von außen bewirkt oder selbst initiiert wurde und je nach Zielrichtung der Veränderung, ergeben sich unterschiedliche Aufgaben: Aufbauen, Retten, Integrieren oder Optimieren. Diese wiederum erfordern die jeweils passende Akteursrolle und schließlich auch bestimmte mikropolitische Verhaltensweisen.

Allerdings sind die Varianten der Einflussnahme nicht alleine abhängig von den äußeren Bedingungen, sondern werden entscheidend von der Persönlichkeit des Akteurs mitgeprägt. Dieser Zusammenhang wird ebenfalls differenziert diskutiert.

Die in diesem Buch entfalteten Erkenntnisse sind durch eigene Erfahrungen des Autors – vor allem aus dessen Berufsarbeit – gestützt.

Insofern kann der hier gewählte Ansatz, je nach Sichtweise, als Versuch gedeutet werden, eine durch Praxisbeispiele verdeutlichte Theoriebildung zu kreieren oder eine theoretisch reflektierte Erfahrung zu vermitteln. Ob das Ergebnis darüber hinaus einen Ratgeber abgibt, müssen die Leser für sich selbst entscheiden.

Schlüsselwörter: Willensbildung, Einflussnahme, Mikropolitik, Persönlichkeit, Organisation

 

Wolfgang H. Güttel (Hrsg.):
Erfolgreich in turbulenten Zeiten.
Impulse für Leadership, Change Management & Ambidexterity

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 285 S.,
ISBN 978-3-95710-099-3 (print), € 29.80
ISBN 978-3-95710-199-0 (e-book pdf), € 27.99

Leadership ist besonders gefragt, wenn Stürme über Unternehmen hinwegfegen. Dann braucht es Personen, die Verantwortung übernehmen, die Richtung vorgeben, Teams und Mitarbeiter passend einsetzen und überprüfen, ob der eingeschlagene Kurs Erfolg verspricht. Leadership ist deshalb zu perfektionieren. Denn nur mit ausgereifter Führungsexpertise lässt sich auch in turbulenten Zeiten „hart am Wind“ segeln.

„Erfolgreich in turbulenten Zeiten: Impulse für Leadership, Change Management und Ambidexterity unterstützt Führungskräfte und Unternehmen mit wissenschaftlichen und praktischen Konzepten zur Meisterung aktueller Herausforderungen in turbulenten Unternehmensumwelten. Führung ist Handwerk und Kunst gleichermaßen. Um im Wettbewerb „hart am Wind“ zu segeln, braucht es elaborierte Führungsexpertise über Handwerkszeuge und deren kunstvolle Nutzung zur Kreation von Wettbewerbsvorteilen. Neben der konzeptionellen Fassung des Performance Core von Organisationen geben Beiträge zu Leadership, Change Management und Ambidexterity Antworten auf Kernfragen im Management:

- Woraus resultiert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen?

- Wie verbessern Führungskräfte die Leistungsfähigkeit ihrer Bereiche?

- Wie werden Veränderungsprozesse gestaltet?

- Wie wird die kontinuierliche Weiterentwicklung von Unternehmen gewährleistet?

Schlüsselwörter:     Leadership, Führung, Change Management, organisationales Lernen, Ambidexterity, Wettbewerbsfähigkeit, Leistungskern, Performance Core, Motivation, Innovation

 

Lisa Neale:
Leveraging Social Capital for Knowledge Development in Clusters

Schriftenreihe Internationale Personal- und Strategieforschung,
hrsg. von Marion Festing und Susanne Royer, Band 14
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 216 S.,
ISBN 978-3-95710-090-0 (print), € 24.80
ISBN 978-3-95710-190-7 (e-book pdf), € 22.99

Paradoxically, in a time of information technology and high labour mobility, location still matters for firms. Clusters can be the source of advantages for those firms located within the cluster as well as for the entire region. This book presents a study exploring how social capital is leveraged for the transfer, sharing and spillover of knowledge to achieve competitive advantage in clusters. A resource based perspective on clusters was adopted, focussing on the interplay of the two intangible resources social capital and knowledge. A case study explored an Australian biotechnology cluster. Results revealed that the different dimensions of social capital drive knowledge development in distinct ways and that cluster management plays a crucial role. From a theoretical perspective, this research makes a valuable contribution by showing that the overlap of the three theoretical streams knowledge, social capital and clusters can be drawn on to explain how competitive advantage is created in clusters.

Key words: Clusters, Knowledge, Social Capital, Competitive Advantage, Resources, Biotechnology, Case Study

 

Christine Busch, Antje Ducki, Jan Dettmers, Harald Witt (Hrsg.):
Der Wert der Arbeit. Festschrift zur Verabschiedung von Eva Bamberg

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 290 S.,
ISBN 978-3-95710-079-5 (print), (vergriffen)
ISBN 978-3-95710-179-2
(e-book pdf), € 27.99

Die Publikation liefert den interessierten Leserinnen und Lesern einen Einblick in verschiedene Themenfelder einer wertegebundenen Arbeits- und Organisationspsychologie. Dabei werden vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen neuere Theorien und Modellentwicklungen in Hinblick auf ihren Wertebezug kritisch beleuchtet sowie aktuelle Forschungsthemen vorgestellt.

Arbeits- und Organisationspsychologie kann nicht wertfrei betrieben werden, denn es geht um die Mit-Gestaltung einer guten Arbeitswelt durch die Arbeits- und Organisationspsychologie. Es gilt Kriterien für gute Arbeit für neue Aktionsfelder wie atypische Beschäftigung und Digitalisierung zu formulieren. Für klassische Fragen der Arbeits- und Organisationspsychologie wird geprüft, inwieweit die herkömmlichen Bewertungskriterien noch Geltung haben.

Schlüsselwörter: Wert der Arbeit, Aktionsfelder einer wertegebundenen Arbeits- und Organisationspsychologie, Theorien und Modelle einer wertegebundenen Arbeits- und Organisationspsychologie

 

André Latz:
Vertrauen durch Führung. Demokratisierungstendenzen in der deutschen Bundeswehr

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 230 S.,
ISBN 978-3-95710-089-4 (print), € 27.80
ISBN 978-3-95710-189-1
(e-book pdf), € 24.99

Wertschätzende Führung und Vertrauen sind in allen Organisationen unabdingbar für intrinsische Motivation, organisationale Fairness und Erfolg. Vor allem die Wechselwirkungen von Vertrauen, Führung, Fairness und Motivation können positiv ausgestaltet werden. Die Demokratisierungstendenzen in der Bundeswehr und die Konzeption der Inneren Führung stellen sich in diesem Kontext als beispielgebend für eine zeitgemäße Führungskultur heraus.

Methodisch handelt es sich bei dieser Publikation um eine soziologische Studie, die auch interdisziplinäre Ansätze aufgreift. Die Führungskultur der Bundeswehr wird im Rekurs auf die Theorien von Pierre Bourdieu, Michel Foucault sowie aus der Verhaltensökonomie in den Fokus gerückt und auf Unternehmen bezogen. Dabei zeigt sich, dass militärische und wirtschaftliche Zweckrationalität mit den freiheitlich-demokratischen Grundwerten in Einklang gebracht werden kann und muss.

„In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der Soldat etwas geworden, was man fabriziert. Aus einem formlosen Teig, aus einem untauglichen Körper macht man die Maschine, deren man bedarf.“

(Michel Foucault in Überwachen und Strafen)

„Es braucht Frauen und Männer, Soldatinnen und Soldaten, die Entscheidungen treffen können und wollen, die verlässlich, nachvollziehbar, transparent und fachlich richtig sind. […] Es geht um Kreativität, Offenheit und Flexibilität weit über ‚den fachlichen Tellerrand‘ hinaus. Die Königsdisziplin aber sind die Kompetenzen in der Menschenführung. Vieles von dem ist in der Bundeswehr eigentlich selbstverständlich – der Inneren Führung sei Dank. Und doch müssen wir Sorge tragen, dass dies bei jeder neuen Generation von Offizieren auch so bleibt.“

(Frau Dr. Ursula von der Leyen, Bundesverteidigungsministerin)

„Attraktiv ist dort, wo gut geführt wird. Die Innere Führung der Bundeswehr stellt dazu wertegebundene, verbindliche Vorgaben bereit. Gute Führung – zu Hause in Deutschland und vor allem im Einsatz gründet sich auf Vertrauen, Wertschätzung und Kompetenz. Diese Werte zu stärken – darum geht es, jeden Tag.“

(Generalmajor Reinhardt Zudrop, Kommandeur im Zentrum Innere Führung)

Schlüsselwörter: Führungskompetenz, intrinsische Motivation, organisationale Fairness, Bundeswehr, Wirtschaftsethik

 

Personalmanagement, Weiterbildung

 

Jan Laser: Flexible und stabile Laufbahnplanung. Transition-Management aus der Unternehmens- und Ressourcenperspektive

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 377 S.,
ISBN 978-3-95710-097-9 (print), € 34.80
ISBN 978-3-95710-197-6 (e-book pdf), € 32.99

Die Laufbahnplanung ist trotz der Zunahme von Empowerment und flacher Hierarchien auch heute noch bedeutend, weil Arbeitgeber nach wie vor die Aufgabe haben, die am besten geeigneten Mitarbeiter zur richtigen Zeit auf die richtigen Stellen zu disponieren. Diese Aufgabenerfüllung ist u. a. deshalb schwierig zu erreichen, weil ein stetiger Wandel eine kontinuierliche Überprüfung, Anpassung und Kontrolle der Laufbahnplanung notwendig macht.

Veränderungen sind von den Individuen zu bewältigen, und da deren Lebensläufe entstandardisiert sind, wird in dieser Arbeit zuerst eine individuelle Laufbahnplanung dargelegt. Um den stetigen Wandel entsprechend zu würdigen, wird die individuelle Laufbahnplanung mit einem Transition-Konzept verknüpft. Im Rahmen des Transition-Managements werden systematische Bewertungsmethoden eingeführt, damit die vielfältigen Berufsübergänge individuell analysiert werden können und um festzustellen, inwiefern ein Individuum für die Transition geeignet ist. Diese Eignungswerte fließen später in die Personnel-Assignment-Modelle ein.

Ob die im Rahmen der Laufbahnplanung erwarteten Ergebnisse tatsächlich eintreten, ist allerdings unsicher. Diese Unsicherheit wird mit vagen Informationen mittels der Fuzzy-Theorie im Planungsprozess abgebildet, womit die Beurteiler im Rahmen ihres Wissensstandes Einschätzungen vornehmen können.

Eine optimale individuelle Laufbahnplanung geht nicht zwangsläufig mit einer optimalen kollektiven Laufbahnplanung einher. Deswegen werden Personnel-Assignment-Modelle mit dem Ziel eingeführt, die optimale kollektive Laufbahnplanung festzustellen und mit der individuellen Laufbahnplanung zu harmonisieren.

Schlüsselwörter:      Karriereplanung, Laufbahnplanung, Personaleinsatzplanung, Personalplanung, Change Management, Transition Management, Operations Research, Entscheidungstheorie, Personnel-Assignment-Modell, Fuzzy-Theorie, vage Information, Bewertungsmethode

Autorenbeschreibung:

Die Forschungsschwerpunkte von Jan Laser liegen im Human Resource Management, insb. im Bereich der Verhaltenswissenschaften und Entscheidungstheorie.

 

 

Daria Kamluk:
Strategisches Talent Management. Vorübergehender Trend oder innovativer Erfolgsfaktor?

Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung,
hrsg. von Reiner Bröckermann, Band 22,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 128 S.,
ISBN 978-3-95710-083-2 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-183-9 (e-book pdf), € 17.99

Wie bleiben Unternehmen im zunehmenden Kampf um knappe Talente langfristig wettbewerbsfähig? Wie steigern sie ihre Arbeitgeberattraktivität bei den Talenten, um diese dauerhaft an sich zu binden? Welche Chancen bietet den Unternehmen ein effektives und effizientes Strategisches Talent Management als Zukunftsvorsorge? Welche Herausforderungen erwarten große, welche kleine und mittlere Unternehmen?

Dieses Buch verschafft den Lesern einen breiten Überblick über das Strategische Talent Management und dessen Erfolgsfaktoren. Es werden organisatorische, gesellschaftliche, rechtliche und wettbewerbliche Anforderungen aufgezeigt sowie geeignete praktische Handlungsempfehlungen abgeleitet. Zudem wird analysiert, welche Maßnahmen sich für verschiedene Unternehmensgrößen und Zielgruppen, wie die Generation Y, eignen.

Schlüsselwörter: War for Talent, Personalmarketing, Personalbindung, Unternehmensgröße, Generation Y

 

Arbeitsmarkt und Industrielle Beziehungen

 

Heike Mensi-Klarbach, Günther Vedder (Hrsg.):
Geflüchtete Menschen auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt

Schriftenreihe zur interdisziplinären Arbeitswissenschaft,
hrsg. von Axel Haunschild, Günther Vedder, Band 8,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 228 S.,
ISBN 978-3-95710-092-4 (print), € 24.80
ISBN 978-3-95710-192-1 (e-book pdf), € 22.99

In den Jahren 2015 und 2016 sind über eine Million geflüchtete Menschen in Deutschland angekommen und haben einen Asylantrag gestellt. Das Thema Migration ist damit in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Die Erwartungen an eine möglichst schnelle Integration der geflüchteten Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt sind hoch. Wissenschaftliche Erhebungen weisen allerdings darauf hin, dass der Prozess der Anerkennung des Asylantrags, die Klärung der Wohnungsfrage, der hinreichende Spracherwerb sowie die Anerkennung von Qualifikationen aus dem Heimatland als Voraussetzungen für Arbeitsintegration durchschnittlich bis zu fünf Jahre in Anspruch nimmt. Dennoch zeigt sich, dass trotz der empirisch belegten Trends naturgemäß sehr große Unterschiede zwischen den Erfolgen und Misserfolgen der Menschen bestehen. Daher ist es sinnvoll, jede Zuwanderung individuell zu betrachten, wenn es um den Weg zum beruflichen Neuanfang geht. In diesem Band werden 20 Einzelfälle von geflüchteten Menschen dokumentiert, die unterschiedlich lange in Deutschland leben. Die interviewten Personen berichten mit großer Offenheit von ihren Berufsbiografien in der alten und neuen Heimat. Sie geben einen spannenden Einblick in ihre Erwartungen und Integrationsbemühungen. Die sehr persönlichen Interviews und ihre anschließende Auswertung verdeutlichen, welche Faktoren den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern oder erschweren können, und geben gleichzeitig Raum für individuell sehr unterschiedliche Geschichten.

Schlüsselwörter:                                                                                 Fluchtmigration, Arbeitsmarktintegration, Bildungsbiografie, berufliche Qualifikation, Spracherwerb, Arbeitsvermittlung

 

Angelika Braun, Edelgard Kutzner, Nadine Pieck, Christina Schröder (Hrsg.):
Gender in Arbeit und Gesundheit. Standortbestimmung & Perspektiven

Schriftenreihe zur interdisziplinären Arbeitswissenschaft,
hrsg. von Axel Haunschild, Günther Vedder, Band 9,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 210 S.,
ISBN 978-3-95710-093-1 (print), € 24.80
ISBN 978-3-95710-193-8 (e-book pdf), € 22.99

Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentrales Kriterium zur Verwirklichung von Guter Arbeit. Eine geschlechtersensible Perspektive in die Gestaltung von Arbeit einzubeziehen, bedeutet, unterschiedliche Lebenssituationen von Frauen und Männern von vornherein systematisch zu berücksichtigen. Neben den strukturellen Unterschieden sind unterschiedliche Verhaltensweisen und Umgangsweisen in Bezug auf arbeitsbedingte Belastungen und Beanspruchungen sowie betriebliche Gesundheitsförderung als gestaltungsrelevant zu berücksichtigen. Das Netzwerk „Gender in Arbeit und Gesundheit“ ist ein selbstorganisiertes Forum von Expertinnen und Experten aus Betrieben, Gewerkschaften, Verbänden, Wissenschaft, Krankenversicherungen, staatlichen Arbeitsschutzbehörden, Unfallversicherungsträgern sowie Beraterinnen und Beratern, die sich dieser Herausforderung stellen.

Dieser Tagungsband der vierten Netzwerk-Tagung “Gender in Arbeit und Gesundheit – Standortbestimmungen und Perspektiven” setzt sich mit empirischen Befunden und theoretischen Überlegungen auseinander und stellt Anwendungsbeispiele zur Verfügung.

Schlüsselwörter:                                                                                                     Gender Mainstreaming, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention

 

Christa Larsen, Sigrid Rand, Alfons Schmid, Tilman Nagel, Heike Hoess (Eds.):
The Importance of Governance in Regional Labour Market Monitoring for Evidence-based Policy-making

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 351 S.,
ISBN 978-3-95710-200-3 (print), € 34.80
ISBN 978-3-95710-300-0 (e-book pdf), € 32.99

Information resulting from the monitoring of labour markets is an important source for evidence-based policy-making. However, local and regional labour market observatories often find it difficult to impart their information and knowledge to decision-makers so that it can be incorporated into the policy-making process. This anthology explores the mechanisms, which ensure the relevance of labour market information for policy-makers on the regional and local level. It presents cases of regional and local labour market observatories that have been successful in transferring their monitoring information into policy-making. In the descriptions of the cases, concepts from governance research are used to analyse how the successful connections between data provision and evidence-based policy-making are implemented.

Key words: governance, evidence-based policy-making, regional and local labour markets, labour market monitoring, applied labour market research

 

Hartmut Hirsch-Kreinsen, Heiner Minssen (Hg.):
Arbeitswelten und industrielle Beziehungen – zwischen Einfacharbeit und hochqualifizierter Arbeit

Industrielle Beziehungen, Jahrgang 23, Heft 4,
Rainer Hampp Verlag, 2016, 138 S., € 24.80

Hartmut Hirsch-Kreinsen, Heiner Minssen: Editorial

Hermann Kotthoff: Arbeit, Arbeitsbewusstsein und Interessenorientierung von Hochqualifizierten Angestellten

Thomas Haipeter: Industrieangestellte – Neue Initiativen der Interessenvertretung in der internen Tertiarisierung

Steffen Dörhöfer, Maria Funder: "You’ll (n)ever walk alone". Innovative Wissensarbeit zwischen individualistischem Leistungsregime und kommunitärer Teamkultur 

Birgit Apitzsch, Caroline Ruiner, Maximiliane Wilkesmann: Traditionelle und neue intermediäre Akteure in den Arbeitswelten hochqualifizierter Solo-Selbstständiger

Alexandra Manske: Zwischen den Welten: Hybride Arbeitsverhältnisse in den Kulturberufen

 

Berndt Keller:
Berufs- und Spartengewerkschaften. Neue Akteure und Perspektiven der Tarifpolitik

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 157 S.,
ISBN 978-3-95710-085-6 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-185-3 (e-book pdf), € 19.99

Seit den frühen 2000er Jahren beobachten wir einen zunehmenden Einfluss von Berufs- und Spartengewerkschaften. Diese Verbände sind prominente Beispiele für die neue Unübersichtlichkeit der Arbeitsbeziehungen. Der Band behandelt in sozialwissenschaftlicher Perspektive die in Wissenschaft und Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Fragen der wesentlichen Folgen: Verändert der Wandel von Berufsverbänden zu Berufsgewerkschaften und ihre damit verbundene Zielverschiebung nachhaltig die etablierten Strukturen der Interessenvertretung? Führt ihre Tarifpolitik zu einem höheren Streikniveau in der traditionell arbeitskampfarmen Bundesrepublik? Nimmt ihr Einfluss auf die Funktions-, insbesondere die Stabilitätsbedingungen der Arbeitsbeziehungen, vor allem die Tarifpolitik, nicht nur kurz-, sondern auch langfristig zu? Werden weitere Berufsgewerkschaften entstehen? Welche Konsequenzen hat die nunmehr gegebene Gewerkschaftskonkurrenz für die etablierten Gewerkschaften?

Schlüsselwörter: Berufsgewerkschaften, Tarifpolitik, Arbeitsbeziehungen

 

Sandy Heilscher:
Gefahrengemeinschaften als Teil der Kultur der freiwilligen Feuerwehr. Eine Skizzierung der Gefahrengemeinschaft in der freiwilligen Feuerwehr

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 157 S.,
ISBN 978-3-95710-087-0 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-187-7 (e-book pdf), € 19.99

Die freiwillige Feuerwehr ist in Deutschland die mit Abstand größte staatliche Ressource für die Abwehr von Gefahren für Gesundheit, Leben und Sachwerte – und damit eine zentrale Stütze im Bevölkerungsschutz. Mit selbstloser Disziplin treten die Mitglieder gegen Gefahren und Schadstoffe an und riskieren damit ihre eigene Gesundheit. 

Mittels qualitativer Methoden eröffnet die Untersuchung einen Zugang zu einer bislang weitestgehend unerforschten Lebenswelt. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Gefahrengemeinschaft, wobei dieser Begriff bislang aus der Kulturforschung bei der Polizei bekannt ist. Mit dieser teilt sich die freiwillige Feuerwehr das risikobehaftete, unsichere Arbeitsumfeld, weswegen sich hier eine Kontrastierung besonders anbietet 

Anhand entwickelter idealtypischer Rollen werden Aspekte wie Kameradschaft, Gefahr, Motivation, Werte und der Umgang mit abweichendem Verhalten im Kontext der Gefahrengemeinschaft der freiwilligen Feuerwehr diskutiert und dem polizeilichen Pendant gegenübergestellt, was letztlich mehr Verbindendes als Trennendes offenlegt. Gleichzeitig deckt die vorliegende Studie einerseits Differenzen zwischen der durch die Bevölkerung wahrgenommenen Außensicht und der von den Mitgliedern gelebten Innensicht auf. Andererseits weist sie auf verschiedene Spannungsfelder hin, die sich aus der strukturell besonderen, da auch familiär geprägten Gemeinschaft ergeben. Die praxisrelevante Analyse veranschaulicht, wie unerlässlich, aber auch kontraproduktiv die (Gefahren-) Gemeinschaft der freiwilligen Feuerwehr ist, aber auch, dass sie ihren Mitgliedern mehr Vorteile bietet, als mit rein finanziellen Mitteln aufzuwiegen wären. 

Das Buch wendet sich an die Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren und jene, die ein besonderes Interesse an ihr hegen, sowie an alle, die sich mit Institutionen und Professionen im sozialwissenschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Insbesondere soll es Führungskräften in der freiwilligen Feuerwehr eine neue Perspektive auf ihnen bislang (vermeintlich) Bekanntes bieten. Zusammen mit den dargelegten Thesen soll es als Grundlage für weiterführende Diskussionen und zukünftige Forschungen dienen, um zu einer Auflösung der aufgezeigten Spannungsfelder zu führen.

Schlüsselwörter: Feuerwehrkultur, freiwillige Feuerwehr, Non-Profit-Organisation, Gefahrengemeinschaft, freiwilliges Engagement, Kameradschaft, hegemoniale Männlichkeit (Idealtypen), Motivation, Entlohnung, Werte, nonkonformes Verhalten (Devianz) 

 

Olaf Deinert, Markus Helfen (Hg.):
Entgrenzung von Organisation und Arbeit? Herausforderungen für Arbeitsrecht, Management und Mitbestimmung

Industrielle Beziehungen, Jahrgang 23, Heft 2,
Rainer Hampp Verlag, 2016, 167 S., € 24.80

Olaf Deinert, Markus Helfen: Entgrenzung von Organisation und Arbeit? Interorganisationale Fragmentierung als Herausforderung für Arbeitsrecht, Management und Mitbestimmung. Einleitung zum Schwerpunktheft

Gabriele Faßauer, Silke Geithner: Entgrenzung und Grenzarbeit in Co-Konfiguration: Eine tätigkeitstheoretische Perspektive

Markus Hertwig, Johannes Kirsch, Carsten Wirth: Onsite-Werkverträge und Industrielle Beziehungen: Praktiken der Betriebsräte zwischen Ablehnung und Akzeptanz

Karina Becker: Entgrenzte Organisationen – begrenzte Beschäftigtengesundheit? Arbeitspolitische Aushandlungen um Grenzverschiebungen und Grenzziehungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Isabell Hensel, Jochen Koch, Eva Kocher, Anna Schwarz: Crowdworking als Phänomen der Koordination digitaler Erwerbsarbeit – Eine interdisziplinäre Perspektive

Andreas Bücker: Arbeitsrecht in der vernetzten Arbeitswelt

Christiane Brors: Schöne, neue Arbeitswelt – ist der Arbeitsvertrag dafür zu „altbacken“?

Wolfgang Däubler: Steigende Schutzdefizite im Arbeitsrecht?

 

Christoph Scherrer (Ed.):
Enforcement Instruments for Social Human Rights along Supply Chains

Labor and Globalization, edited by Christoph Scherrer, Volume 9
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 215 S.,
ISBN 978-3-86618-894-5 (print), € 29.80

Dire working conditions are prevalent in the labor-intensive segments of global supply chains. Pronouncements by governments and corporations that claim to address the plight of workers are plentiful, but the enforcement of social and human rights is lacking. This volume explores the possibilities for better enforcement by: - providing a general overview of the currently considered enforcement instruments; - identifying governmental instruments that are yet to be employed; - assessing the effectiveness of social chapters in international trade agreements; - discussing the concept of corporate due diligence proposed by the United Nations Guiding Principles on Business and Human Rights. In sum, the volume shows that many instruments are available to the hands of governments but as long as the political will to make effective use of them is lacking, the enforcement of human rights along the supply chain remains unacceptably deficient. The contributors are Stefan Beck (Kassel), Madelaine Moore (Kassel), Christian Scheper (Duisburg) and Alison Schultz (Kassel).

Key words: social human rights, core labor rights, corporate responsibilities, trade agreements, Germany

 

Markus Kip:
The Ends of Union Solidarity: Undocumented Labor and German Trade Unions

Labor and Globalization, edited by Christoph Scherrer, Vol. 10,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 245 S.,
ISBN 978-3-86618-895-2 (print), € 27.80

Unionists part ways when it comes to the practical meaning of solidarity with workers who lack work permits. To some union members, undocumented migrant workers ought to be included in the bonds of union solidarity by virtue of being workers. To others, undocumented migrant workers are primarily illegal and unfair competitors undermining existing institutions of solidarity. In this controversial context, six union centers for undocumented migrant workers called MigrAr (German ‘Migration & Arbeit’, English ‘migration & labor’) have been established by labor activists since 2008.

Building on an activist ethnography in the MigrAr center in Berlin from 2011 to 2015, this investigation charts the challenges of this center to bring unions to adopt a more proactive and inclusive approach towards illegalized migrant workers. In the analysis, the research critically engages Jürgen Habermas's concept of solidarity and its premise of symmetrical relationships. To account for the uneven constellation of support between MigrAr activists and undocumented migrant workers, the study advances an alternative understanding of union solidarity.

Addressing labor activists and scholars in the social sciences, this book gives detailed insights in a controversial field of union activism in Germany. This study contributes to a rethinking of union solidarity under current dynamics of migration.

Key words: solidarity, undocumented labor, undocumented migration, trade union, labor movement, labor rights, Habermas, Germany, sociology, activist ethnography, worker centers

 

Werner Fricke, Sabine Pfeiffer (eds.):
Action Research Perspectives in German Social Science

International Journal of Action Research, Volume 11, Issue 1-2,
Rainer Hampp Verlag, 2015, 227 S., € 39.80 

Werner Fricke, Sabine Pfeiffer: Editorial

Ines Langemeyer: 'The most important safety device is you!' On the specific nature of high-tech work process knowledge

Kristin Carls: Precariousness meets passion – Fields of conflict in editorial and social work 

Nicole Mayer-Ahuja: Research for whom? Labour sociology between observation, co-management and social critique

Daniela Wuehr, Sabine Pfeiffer, Petra Schuett: Participatory research on innovation – Methodological approaches to challenges in the field and practical experiences

Andrea Gabler: Workplace ethnographies – an underestimated source of subject-oriented work research

Norbert Huchler, Stefan Sauer: Reflexive and experience-based trust and participatory research: Concept and methods to meet complexity and uncertainty in organisations

Stephanie Porschen-Hueck, Judith Neumer: Participation in enter-prises and in research: The case of innovation work

Peter Birke, Florian Hohenstatt, Moritz Rinn: Gentrification, social action and 'role-playing': Experiences garnered on the outskirts of Hamburg 

 

Oksana Balashova, Ismail Doga Karatepe, Aishah Namukasa (Eds.):
Where have all the classes gone? A critical perspective on struggles and collective action

Labor and Globalization, edited by Christoph Scherrer, Volume 8
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2017, 300 S.,
ISBN 978-3-86618-893-8 (print), € 29.80

Numerous uprisings and social movements in recent decades sprawled in seemingly disconnected political landscapes, from Turkey to Brazil, from South Africa to China, from Argentina to Portugal. These social protests centered on issues as varied as the right to affordable transportation, land dispossession or minority rights. The place of the working class in them seemed increasingly insignificant, and the framework of class analysis outdated. But did the concept of class really become obsolete? Are these social protests as disconnected as they seem?

“Where have all the classes gone? A critical perspective on struggles and collective action” is a book that aims to demonstrate the continuing relevance of class analysis in the study of social movements. Grounded in rich empirical data, it captures class-relevant aspects of multiple case studies of social movements, uprisings and resistances across different spatial contexts.

Key words: Class analysis, collective action, resistances in urban and rural spaces, critical approach

Editors: Oksana Balashova, Ismail Doga Karatepe and Aishah Namukasa are PhD fellows at the International Center for Development and Decent Work (ICDD) at Kassel University, Germany.

 

Methoden

 

Katja Rost, Nicholas Arnold:
Die Vignettenanalyse in den Sozialwissenschaften. Eine anwendungsorientierte Einführung

Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, hrsg. von
Wenzel Matiaske, Martin Spieß et al., Band 13,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München, 2017, 114 S.,
ISBN 978-3-95710-084-9 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-184-6 (e-book pdf), € 17.99

Wann ist ein Einkommen gerecht? Unter welchen Umständen sollen Ausländer eingebürgert werden? Wie kann die Rente reformiert werden? Fragestellungen dieser Art lassen sich mit der Vignettenanalyse beantworten. Die Methode erhebt die Einstellungen von Personen zu spezifischen Sachverhalten, indem Situations- oder Personenbeschreibungen in Befragungen systematisch variiert werden. Die Vignettenanalyse verbindet folglich die positiven Aspekte von Befragungen und Experimenten miteinander.

Der vorliegende Leitfaden legt die Grundzüge der Vignettenanalyse einfach und verständlich dar. Pragmatisches Ziel ist die Befähigung zur selbstständigen Anwendung der Methode. Erklärungen erfolgen stets anhand fiktiver und realer Beispiele. Die verwendete Software wird im Detail ausgeführt. Kapitel 2 gibt einen Überblick über das Verfahren der Vignettenanalyse, grenzt die Methode von ähnlichen Methoden ab, zeigt vorangegangene Anwendungen in verschiedenen Forschungsdisziplinen auf und diskutiert Vor-, aber auch Nachteile der Methode. Kapitel 3 zeigt auf, wie ein experimentelles Design im Rahmen der Vignettenanalyse erstellt wird, wie eine Auswahl von Vignettensets erfolgen kann und welche Nachteile hiermit verbunden sind. Kapitel 4 widmet sich der Erstellung und Durchführung der Befragung, beispielsweise der Fragebogengestaltung, der Präsentation der Vignetten, der Konstruktion von Messskalen, Instruktionen an die Befragten oder dem Pretest. In Kapitel 5 werden die Methoden der Datenanalysen anhand eines realen Beispiels nachvollziehbar dargelegt. Der Leitfaden schließt mit einer Zusammenfassung wesentlicher Durchführungsschritte.

Schlüsselwörter: Vignettenanalyse, faktorieller Survey, Vignettenexperiment, Befragungsexperiment, sozialwissenschaftliche Methodik

 

Harald Fiedler, Tim Kaltenborn, Ralf Lanwehr, Torsten Melles:
Conjoint-Analyse

Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, hrsg von Wenzel Matiaske, Martin Spieß et al., Band 7,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München, 2. verb. Aufl. 2017, 144 S.,
ISBN 978-3-95710-094-8 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-194-5 (e-book pdf), € 19.99

Die Conjoint-Analyse (CA) ist ein Verfahren zur Messung von Präferenzen, Kaufabsichten und Einstellungen von Verbrauchern zu Produkten, Dienstleistungen oder anderen multiattributiven Konzepten. Sie wird heute überwiegend für Fragestellungen der Markt- und Konsumentenforschung genutzt. Neben der eigentlichen Präferenzanalyse finden darüber hinaus viele der CA nachgelagerte Anwendungen wie Nutzenbasierte Segmentierung, Preisforschung, Markenwert- oder Positionierungsanalysen großes Interesse bei Marktforschern.

Mit der Conjoint-Analyse werden Fragestellungen nach wichtigen Merkmalen sowie dem Potential von Neu- und Weiterentwicklungen von (Produkt-)Konzepten und der Preisbereitschaft beim Kunden beantwortet. Der Vorteil der CA als dekompositionelles Verfahren gegenüber anderen, direkte Methoden der Relevanzmessung ist, dass Gesamtbeurteilungen von ausgewählten Objekten erfragt werden, die anschließend in Einzelurteile bezüglich der Merkmale und Ausprägungen dieser Objekte zerlegt, dekomponiert, werden.

Das Buch ist eine anwenderorientierte Einführung in die CA. Es beschreibt die wichtigsten Verfahrensvarianten konzeptionell, führt mit Praxisbeispielen in die typischen Anwendungen ein, und entwickelt ein Verständnis für die häufigsten Fallstricke. Die Praxisdurchführung der CA wird zusätzlich an drei Computerprogrammen (SSI Web von Sawtooth Software, CAM von NORDLIGHT research, Conjoint in R) erläutert.

Schlüsselwörter: Multivariate Statistik, Datenanalyse, Präferenzmodelle, Sozialwissenschaftliche Methodik, Marktsegmentierung, Schätzverfahren, Urteilsbildung

 

 

Wirtschaftsethik

 

Alexander Brink, Ludger Heidbrink, Michèle Morner (Hg.):
Unternehmenssteuerung und Werte

Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jahrgang 17, Heft 2,
Rainer Hampp Verlag, 2016, 149 S., € 24.80

Joachim Schwalbach: Ehrbare Kaufleute als Leitbild verantwortungsvoller Unternehmensführung – Geschichte und Perspektiven

Korreferat: Thomas Beschorner: Wertlos. – Anmerkungen zum 'ehrbaren Kaufmann' 

Christian Jung, Michèle Morner: Das Glasperlenspiel der intrinsischen Motivation – Führungskräfte zwischen gemeinsamen Werten und eigener Verantwortung

Gerhard Minnameier: Rationalität und Moralität – Zum systematischen Ort der Moral im Kontext von Präferenzen und Restriktionen

Jörg Althammer: Solidarische Wirtschaftsethik – Grundzüge einer normativen Interaktionsökonomik 

Lisa Schöttl, Robert Ranisch: Compliance- und Integrity-Ansätze in der Unternehmensethik – Normenorientierung ohne Werte oder Werteorientierung ohne Normen?

 

Michael Aßländer, Alexander Brink (Hg.):
CSR zwischen Greenwashing und ethischer Reflexion

Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jahrgang 16, Heft 3,
Rainer Hampp Verlag, 2015, 187 S., € 24.80

Peter G. Kirchschläger: CSR zwischen Greenwashing und ethischer Reflexion - Menschenrechte als ethischer Referenzrahmen für Corporate Social Responsibility

Markus Schenkel-Nofz: CSR-Wahrnehmungen und Auswirkungen bei Mitarbeitern - Eine empirische Untersuchung in einem mittelständischen Unternehmen

Heiko Hoßfeld, Ute Schmiel: Corporate Social Responsibility in der Marktwirtschaft - ein erfahrungswissenschaftlich begründetes Konzept

Michaela Haase: Values-based Value Creation and Responsibility. On the Relationship of 'Doing Business' and 'Doing CSR' 

Katrin Hummel, Diana Festl-Pell: Much Ado About Nothing? Sustainability Disclosure in the Banking Industry